Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret





Wissenschaftspreis der GNPI 2008

Die Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin verlieh anlässlich ihrer 34. Jahrestagung 2008 in Zürich die Wissenschaftspreise der Fachgesellschaft.

Mit diesen Preisen sollen herausragende wissenschaftliche Arbeiten mit klinisch bedeutsamen Fragestellungen der Neonatologie und Pädiatrischen Intensivmedizin ausgezeichnet werden.

Den dritten Preis erhielten der ärztliche Leiter der Neonatologie Herr Dr. Georg Frey und Oberärztin Frau Merz als Mitautoren der Arbeit: Association of polymorphisms in the mannose-binding lectin gene and pulmonary morbidity in preterm infants.
 
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Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main


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SPENDE FÜR KINDERKLINIK

Dank der großzügigen Spende eines starren Rektoskops durch die Firma Aquatop-Wasserbetten ist seit gestern eine kurzfristige Rektoskopie auch in den Räumlichkeiten der Kinderkliniken möglich.

In der gastroenterologischen (Magen/Darm) Ambulanz der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret werden regelmäßig Kinder mit Blutauflagerungen auf dem Stuhlgang vorgestellt. Die häufigsten Ursachen hierfür sind kleine Einrisse im Bereich des Afters (Analfissuren), bakterielle oder virale Magen-Darm-Infekte und, insbesondere bei Säuglingen, eine Allergie auf Kuhmilch. Zum Ausschluss von selteneren Erkrankungen wie kleine harmlose Schleimhautwucherungen (Rektum-Polypen) oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ist manchmal eine Inspektion des Enddarmes, auch im Kindesalter, unumgänglich. Bisher konnte diese Untersuchung nur in den Endoskopie-Räumen des Alice-Hospitals erfolgen, wodurch eine zeitnahe Inspektion nicht immer möglich war.

Bei der gestrigen Übergabe des neuen Gerätes freute sich besonders Oberarzt Dr. Andreas Krahl: „Durch diese Spende ersparen wir unseren Patienten zukünftig lange Wartezeiten und sind in der Lage noch zeitnaher zu reagieren“, so der Kinderarzt.

Die Kinderkliniken danken der Firma Aquatop-Wasserbetten, vertreten durch Ermias Mekasha, für die großzügige Unterstützung ihrer Arbeit.

Dr. med. A. Krahl
Oberarzt
Pädiatrische Gastroenterologie
Adipositasschulung
 


Blüte dockt an Stängel an - 2. Bauabschnitt bewilligt

Die Mitte vorigen Jahres in Betrieb genommenen Darmstädter Kinderkliniken „Primaflora“ bekommen in naher Zukunft Zuwachs in Form eines Funktionsbaus. Der klar gegliederte, parallel zur Dieburger Straße verlaufende Neubau des 2. Bauabschnittes stellt die Ergänzung des bereits in Form einer vierblättrigen Blume realisierten Baukörpers des 1. Bauabschnitts dar, der den Pflegebereich mit den Patientenzimmern beinhaltet. Ein unterirdischer Tunnel und Gebäudebrücken werden die „Primaflora“ mit dem - auf dem Gelände der früheren Eleonorenkinderklinik errichteten - neuen sechsgeschossigen Funktionstrakt verbinden. Der Neubau des 2. Bauabschnittes soll bis 2009 fertiggestellt sein.

Am 09.02.07 wurde der Bewilligungsbescheid für den 2. Bauabschnitt der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret durch die Hessische Sozialministerin Frau Silke Lautenschläger überreicht. Im Rahmen der Veranstaltung gab es die Möglichkeit, das Modell des 2. Bauabschnitts zu besichtigen.

Bild Modell

 Mehr Infos zum 2. Bauabschnitt 


 


Neuer Defibrillator für Kinderintensivstation

Der TÜV Hessen spendete den Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret 5000 Euro und finanzierte so einen Defibrillator für die Kinderintensivstation. Die Summe kam zusammen, weil der TÜV darauf verzichtet hatte, seinen Kunden Weihnachtskarten und Neujahrsgrüße zu schicken, heißt es in der Mitteilung. Der Chefarzt der Kinderkliniken, Priv.-Doz. Dr. Bernhard Lettgen, nahm die Spende von TÜV Geschäftsführer Wolfgang Gehrke entgegen.

Darmstädter Echo vom 03.02.07

Umzug in den Neubau

Nach knapp zwei Jahren Bauzeit fand am 10. Juni 2006 der Umzug der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret in ihren Neubau statt. Bei der Planung des kleeblattförmigen Gebäudes, das an die vorhandene Kinderklinik anschließt, standen die Bedürfnisse der kleinen Patienten und Ihrer Eltern im Vordergrund: helle großzügige Räume, große Spielflure, Zugang zu Balkonen und Park sowie - nicht zuletzt - Elternunterbringung im Patientenzimmer.

   

   

   


 


Känguru-Einheit im Südhessischen Perinatalzentrum eröffnet

Der Förderverein der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret finanzierte die Einrichtung zweier „Känguru-Räume“ im Südhessischen Perinatalzentrum. Dies sind Ruhezimmer, die abseits vom Stationsbetrieb der Neugeborenen-Intensivstation einen intensiven Körperkontakt zwischen Eltern und ihren Frühgeborenen ermöglichen. Eine „sanfte Frühgeborenenpflege“ mit größtmöglicher elterlicher Nähe kann hier verwirklicht werden. Die neue Känguru-Einheit befindet sich in umgestalteten ehemaligen Räumen der Frauenklinik auf der Neugeborenen-Intensivstation.

siehe auch:  „Darmstädter Echo: Sanfte Babypflege wie bei den Kängurus“ 

 

 


Projekt ANNA (ALLES - NUR NICHT AUFGEBEN)

Suizidsprechstunde an den Darmstädter Kinderkliniken

Projekt ANNASeit dem 1. April 2004 bietet die Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret, mit Hilfe der Claudia-Ebert-Stiftung und der Stiftung Deutsche Bank, als ein in Hessen einmaliges Projekt ein Krisentelefon für suizidgefährdete Kinder und Jugendliche an.

Suizidalität ist auch heute noch ein Tabu-Thema. Obwohl Suizid die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen ist, wird darüber weitgehend geschwiegen und das Thema in den Hintergrund gedrängt. In Deutschland sterben jährlich über 12.000 Menschen durch Suizid und damit weit mehr als durch Verkehrsunfälle. Die Zahl der Suizidversuche liegt um ein Mehrfaches höher. Dabei ist besonders erschrecken, dass das Wiederholungsrisiko bei 25% liegt.

Im Sinne einer Suizidprävention möchte das Projekt ANNA (ALLES NUR NICHT AUFGEBEN) der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret, welches von der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie entwickelt wurde, ansetzen.

Jungen Menschen und deren Freunden und Angehörigen steht eine gebührenfreie Telefonnummer zur Verfügung. Auch über Email ist ein Kontakt möglich. Dabei wird das Anliegen anonym und vertraulich behandelt. Das Projekt ANNA bietet den Betroffenen in einer Krise Erstgespräche und weiter führende therapeutische Hilfe an. Hilfen gibt es auch für Betroffene nach einem erfolgten Suizid, um die damit verbundene Trauersituation besser bewältigen zu können. Dabei ist nicht nur an engste Familienmitglieder gedacht, sondern etwa auch an Schulklassen und Jugendgruppen.

Weiter soll durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit für die Thematik und die betroffenen Jugendlichen sensibilisiert werden. Möglich wäre es z.B., dass Mitarbeitende im Rahmen eines Schulprojektes oder bei einer Schulung für Jungendgruppenleiter eingeladen werden.

 
siehe auch:  Presse 

 
Ansprechpartner Projekt ANNA:

Projekt ANNA

Dr. med. N. Kohl
Leitender Oberarzt der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie

Frau Barbara Gansera-Baumann
Diplom-Psychologin, Familientherapeutin

Krisentelefon: 0800 / 6688100
(montags bis freitags, 8 bis 17 Uhr)
Freitags, samstags und sonntags werden Anrufer mit dem psychiatrischen Notdienst verbunden.

E-mail: projekt.anna@t-online.de

ALLES NUR NICHT AUFGEBEN!

 


Akademisches Lehrkrankenhaus

Auf Initiative von Chefarzt PD Dr. Bernhard Lettgen sind die Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret seit Herbst 2003 Akademisches Lehrkrankenhaus für den Fachbereich Medizin der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die ersten Studenten haben ihre Ausbildung bereits begonnen.

siehe auch:  Frankfurter Rundschau: Die Kinderkliniken werden zum Lehrkrankenhaus