Pressebeauftragter

Manfred Fleck
Telefon: (0 61 51) 4 02-14 00
Email: manfred.fleck@alice-hospital.de

Presse

Neubau der Kinderkliniken eingeweiht

Kinderkliniken Prinzessin MargaretZahl der Patienten hat sich seit 1996 mehr als verdoppelt

DARMSTADT. Auf diesen Augenblick haben die baulärmgeplagten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinderkliniken Prinzessin Margaret seit Monaten gewartet. In den nächsten Tagen werden sie in den sechsgeschossigen Neubau (Zweiter Bauabschnitt) an der Dieburger Straße umziehen.

Jetzt endlich haben sie genug Platz, um Behandlungsabläufe zu verbessern. Die psychosomatische Tagesklinik und das Sozialpädiatrische Zentrum, das Kinder mit Behinderungen oder mit drohender Behinderung aufnimmt, können erweitert werden, dadurch verringern sich die Wartezeiten. Außerdem wird ein zweites Spielzimmer und ein Schulzimmer eingerichtet. Und die Eltern bekommen einen separaten Aufenthaltsraum.

Zackig, mit Farbstreifen: der zweite Bauabschnitt der Kinderkliniken Prinzessin Margaret. Unten rechts ist der neue Eingang zu sehen. Foto: Roman GrösserZackig, mit Farbstreifen: der zweite Bauabschnitt der Kinderkliniken Prinzessin Margaret. Unten rechts ist der neue Eingang zu sehen. Foto: Roman Grösser
Die weiße Fassade des kompakten Neubaus an der Dieburger Straße, dem Flaggschiff unter den Neubauten im Quartier, wird von bunten Längsstreifen aufgelockert. Ein mit viel Glas verkleideter Zwischentrakt verbindet den ersten Bauabschnitt, der wegen seiner besonderen Blütenform „Prima Flora” genannt wird (Prima ist die Abkürzung für Prinzessin Margaret), mit dem Neubau an der Straße.

Der Eingang wird verlegt - und zwar in diesen Trakt, dahinter schließt sich ein Foyer an, das gestern als festliche Zone diente: Hier trafen alle zusammen, die auf der politischen Ebene oder als Förderer und Sponsoren an dem Bauprojekt beteiligt gewesen waren. Sie wurden Zeugen der Schlüsselübergabe und der Durchtrennung eines roten Bändchens.

Wer heute in die Dieburger Straße komme, habe das Gefühl, einen neuen Stadtteil zu betreten, meinte der Bauherr, Richard Röhrig, der Kaufmännische Geschäftsführer des Alice-Hospitals. Erst vor drei Monaten seien die neuen Ärztehäuser auf der anderen Straßenseite mit Tiefgarage und Rewe-Markt eröffnet worden, und schon kursierten dafür etwas übertriebene Bezeichnungen wie „Alice City” oder „Alice-Campus”.


Foto: Roman GrösserFoto: Roman Grösser
Ohne Förderung des Landes Hessen wäre der Neubau nicht möglich gewesen, betonte Röhrig und dankte ausdrücklich der früheren Sozialministerin Silke Lautenschläger. Von den insgesamt 26 Millionen Euro für beide Bauabschnitte (Zweiter Abschnitt: 13 Millionen) seien 19,5 Millionen (9,75 Millionen) vom Land finanziert worden, präzisierte Röhrig. Eine halbe Millionen stamme aus Stiftungen und vom Förderverein der Kinderkliniken, der Rest aus Eigenmitteln des Trägers.

Beide Gebäude mit ihrer Bruttogeschossfläche von 11 000 Quadratmeter seien 3,5 mal größer als die „alte, schnuckelige Eleonorenkinderklinik”, die zuvor an der Stelle der Neubauten gestanden habe. Dank des Generalunternehmers, einer Ulmer Baufirma, sei es möglich gewesen, die Bauzeit gegenüber dem ersten Bauabschnitt um ein Jahr zu verkürzen.

Darmstädter Echo vom 22. Januar 2011